| Motivationstraining – Bewahrer oder Beweger / die Welt braucht beides
Wenn Sie in Ihrem Unternehmen eine Atmosphäre des Vertrauens und gegenseitige Unterstützung schaffen können, dann ist es Ihnen tatsächlich gelungen einen Teamgeist aufzubauen. Gibt es ein Büro, dass gegen Ränkeschmieden und persönliche Eifersüchteleien und Befindlichkeiten wirklich zur Gänze gefeit ist? Wahrscheinlich nicht. Natürlich ist es klar, dass Momente von Spannungen und Verstimmungen unvermeidlich sind. Wir sind Menschen und deshalb fügen wir anderen Menschen auch Kummer und manchmal auch Leid zu. Wichtig ist, dass wir einen anderen Umgang miteinander finden, gerade wenn es schwierig wird. Viele Menschen gehen heute zur Arbeit und befinden sich auf einer Art Schlachtfeld. Sie haben das Gefühl kämpfen zu müssen. Entweder gegen einen „unfähigen“ Vorgesetzten, einen „intriganten“ Kollegen oder gegen die „sensiblen“ Kunden, Gäste oder Patienten. Arbeit ist kein Ort an dem es einem „einfach so“ gut geht. Was die meisten Menschen morgens aus dem Bett treibt, ist eher wirtschaftliche Notwendigkeit und nicht Sinnerfüllung bzw. Motivation.
Mein Wunsch ist es, dass neben den Kernfragen nach Produktivität, Qualitätsmanagement, Shareholder Value die Wirtschaft ihre Leistungsträger auch fragt: „Haben Sie Freude?“ oder „Arbeiten Sie gern?“ Die Mitarbeiter der Unternehmen, die diese Fragen mit einem „Ja“ beantworten, haben in diesem Jahrhundert klar die Nase vorn. Schließlich tragen erwiesenermaßen Lachen, selbstverständliches Miteinander und Freude an der Arbeit dazu bei, eine Kultur der Fürsorglichkeit und Verbundenheit zu schaffen. Das ist genauso wichtig, wie die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen – wenn nicht sogar wichtiger. Unternehmen geben Hunderttausende von Euro für Marketing aus, um der öffentlichen Meinung/Kundschaft zu zeigen: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“. Schauen Sie in die Gesichter der Mitarbeiter, die jeden Morgen durch die Eingangspforte dieses Unternehmens gehen. Wenn ihren Gesichtern ein klares „Ich gehe gern zur Arbeit“ zu entnehmen ist, dann überzeugt Sie diese Werbeaussage hier einmal ausnahmsweise. Menschen die glücklich sind, sieht man es an. Fragen Sie in Ihrem Umfeld, wie viel Glück in Ihrem Gesicht zu lesen ist?
Der Grad von sozialverträglichem Spaß ist auch von Region zu Region unterschiedlich. Manchmal erzählen auch Teilnehmer in meinen Seminaren, dass sie nicht zu viel lachen wollen, weil es dann so wirkt als ob man nicht produktiv sei. Arbeit sei schließlich eine ernste Angelegenheit und dort, wo es zu bunt wird, passieren Fehler. In diesen Regionen geht man zum Lachen auch in den Keller. – Nun, es ist so, dass es eine bestimmte Kompetenz der modernen Führung braucht. Wie schafft man denn ein Unternehmen und/oder eine Abteilung, in der mit Freude produktiv und im Sinne des Unternehmens gearbeitet wird? Durch Wertschätzung, einer positiven Feedbackkultur und durch Anerkennung. Alles was wir tun, tun wir für Anerkennung. Ich rede nicht von herablassendem Tätscheln und unqualifiziertem Loben. Schreiben Sie persönliche Dankesbriefe an Ihre Mitarbeiter – dort, wo es angebracht ist. Zeigen Sie Ihren Leuten, dass Sie die menschliche Seite des Geschäftslebens hoch halten.
Es folgen 4 Denkanstöße als Einstiegshilfe für diejenigen gedacht, die Spaß und Spiel zu einem Bestandteil ihres Berufslebens machen wollen.
1. Denkanstoß - Lernen Sie Ihre Leute besser kennen Je besser Sie Ihre Mitarbeiter kennen, um so eher können Sie eine motivierende Umgebung für sie schaffen. Was macht ihnen außerhalb der Arbeit Spaß, wie können Sie die Talente einzelner einsetzen? Wie können Sie das Engagement, das jeder für Aktivitäten außerhalb der Arbeit aufbringt, für die Arbeit gewinnen? Können Sie den Mitarbeiter, der passionierter Tango Argentino Tänzer ist, dazu bewegen, dass er mit der gleichen Leidenschaft die Gemüsesuppe kocht? Workshop: Mitarbeiter Profil / Wie ticken meine Leute / Wünsche und Erwartungen an Führungskräfte
2. Denkanstoß - Seien Sie ein Vorbild Die Mitarbeiter eines Unternehmens/Abteilung orientieren sich in ihrem Verhalten meist am Management. Eine positive Betriebskultur wird es nur dann geben, wenn Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Nehmen Sie sich etwas Zeit oder einen Coach und finden Sie heraus wie Sie zu dem Thema "Spaß und Motivation am Arbeitsplatz" stehen. Dann handeln Sie nach Ihren Erkenntnissen. Die Mitarbeiter werden sich daran orientieren - versprochen. Coaching: Selbstbild / Fremdbild - Sind Sie der Chef, für den Sie gehalten werden wollen?
3. Denkanstoß - Wenn Sie selbst nicht zu den geplanten Veränderungen stehen, sollten Sie sie gleich bleiben lassen. Bitte machen Sie sich nichts vor. Diese Schritte brauchen Mut und einen unbedingten kompetenten Willen sie durchzusetzen. Diese Veränderungen finden nicht nur zum Wohle der Mitarbeiter statt. Sie sind auch für Sie in der Führungsrolle von Vorteil. Ihre Einsamkeit an der Spitze der Hierarchie hat ein Ende. Das neue Arbeitszeitalter verspricht Zugehörigkeit, Verbundenheit und Vertrauen. Mobbing ist immer ein Zeichen von schwacher Führung. Deshalb ist es zwingend notwendig, als Führungskraft zu wissen wofür Sie eine Haltung übernehmen und danach zu handeln. Workshop: Lücken im System - wollen Sie es wissen, oder ist Ihnen jemand lieber, der Sie für teures Geld bestätigt?
4. Denkanstoß - Veränderungen brauchen Zeit Haben Sie Geduld. Gewachsene Strukturen und Unternehmenskulturen ändern sich nicht über Nacht. Beginnen Sie also mit der Planung von kleinen Ereignissen. Tun Sie etwas Unerwartetes oder überraschen Sie einen Mitarbeiter mit einem Urlaubstag, zeigen Sie Kinderfotos von sich etc. Ist Spaß erstmal ein fixer Bestandteil Ihrer Arbeit geworden, werden Sie erkennen, dass dadurch nicht nur Ihre eigene Zufriedenheit zunimmt, sondern auch die aller anderen um sie herum - inklusive Ihrer Kunden, Gäste oder Patienten. Training in Kombination mit Coaching: Was braucht es an Fähigkeiten und Fertigkeiten, damit wir mit dem Wandel umgehen können?
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